Lärche

Lärchen sind verbreitet in kühleren Gebieten der nördlichen Hemisphäre. Diese Nadelbäume verlieren im Herbst die zunächst gelblich werdenden Nadeln.
Lärche wächst im Norden bis zur Waldgrenze und bildet dort ca. 50% der Bestände.

Die Qualität des Holzes ist stark vom Wuchsort abhängig. Heimische Lärche ist schnell wachsend, stark astig und drehwüchsig mit breiten Jahresringen. Sie ist als Außenholz mit guter Haltbarkeit einsetzbar.

Für Fußböden eignet sich insbesondere langsam gewachsenes Holz aus Skandinavien oder Russland. Es hat eine hohe Festigkeit bei guter Widerstandsfähigkeit. Lärche ist unempfindlich gegen Schädlinge und auch Säuren.

Die Bearbeitung wird durch den hohen Harzgehalt erschwert. Dieser Harzgehalt verursacht auch den würzigen Geruch des Holzes. Die Lärche ist im schmalen Splint gelblich, im Kernholz rötlich braun, stark nachdunkelnd. Das Holz ist umso schwerer und härter, je schmaler und ausgeprägter die Jahresringe sind.
Die Spätholzzonen sind sehr hart und nehmen bei langsam gewachsenen Holz auch über die Hälfte der Jahresringe ein. Lärche steht bei der Verwendung in Konkurrenz mit Douglasie und Red Cedar.