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Natürliche Oberflächen

Leben mit Pflanzenfarben Schadstoff frei Wohnen mit Naturfarben

Natürliches und gesundes Wohnen

gehört zu den Grundbedürfnissen aller Menschen und viele von uns empfinden Unbehagen bei dem Umgang mit chemischen Produkten des täglichen Bedarfs, denn diese stellen nur all zu oft eine echte Bedrohung für unsere Gesundheit und unsere Umwelt dar.

  • Gerade Holzschutz und Holzoberflächenbehandlungsmittel haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Quelle beträchtlicher Umweltbelastungen entwickelt, die auch schon direkte Opfer gefordert hat, siehe Holzschutzmittelprozesse der letzten Jahre und Verein der Holzschutzmittel-Geschädigten in Deutschland.  Große Mengen von Fungiziden und Insektiziden werden jedes Jahr in solchen Produkten
    verkauft und lassen sich über kurz oder lang im Boden, Luft und Wasser nachweisen.  Alleine die chemischen Lösungsmittel in den synthetischen Farben tragen stark zur Luftverschmutzung bei und stehen damit an zweiter Stelle hinter den Autos!
  • hat sich niemand oder besser nur ein paar Individualisten mit der Problematik chemischer, synthetischer Farben und Lacke auseinandergesetzt.  Kaum jemand wusste um die Problematik von PCP, TCP, Lindan, etc.  Bescheid, so dass uns die chemische Industrie über Jahrzehnte widerstandslos unsere Wohnungen und Häuser mit solchen Produkten vollstopfen konnte.  Heute erkennen wir die Auswirkungen, doch noch immer gibt es diese Produkte, wenn auch mit umweltfreundlicher Tarnung siehe "Wasserverdünnbare Lasuren
    und Lacke".
  • Erst Mitte der 70er Jahre kam die Baubiologie auf, welche immer wieder auf die Wechselwirkung zwischen den Wohngiften im Innenbereich und den Erkrankungen unseres Organismus hinwies.
  • Niemand zweifelt heute daran, dass man nur in Räumen gesund leben kann, die selber "gesund" gestrichen wurden. Darum sind die Bindemittel in  NATURFARBEN nur aus Rohstoffen, die im Ökokreislauf vorkommen und die der Mensch seit jeher kennt, wie z.B.: Kiefernbalsamharze, Bienenwachs, Leinöle, Nussöl, Palmenwachs, Schellack etc..
  • Nur Farben aus wertvollen reinen Naturharzen, Pflanzenölen und Wachsen, eben reine Naturrohstoffe, belasten unsere Umwelt weder bei der Gewinnung noch bei der Verrottung oder Verbrennung mit chemischem Sondermüll und Abfallprodukten wie sie uns heute die chemische Industrie im Übermaße liefert.
    Sondermüll gehört nicht deponiert, sondern erst gar nicht erzeugt!
  • Die Ansprüche an NATURFARBEN sind aber nicht damit abgetan, dass man glaubt, seine eigenen vier Wände gesund, schadstoff- und giftfrei gestrichen zu haben, sondern wir wollen damit den Kreislauf der chemischen Produkte und ihres Abfalls unterbrechen.
  • Die Ansprüche an Naturfarben gliedern sich daher in folgende Punkte:

    • Erzeugung der Rohstoffe soweit wie möglich durch Anbau und Ernte.
    • Abfallfreie sanfte Produktion von Farben (keine Reaktoren)
    • Schadstoffarmes Verarbeiten durch den Konsumenten.  Keine Gefährdung durch chemische und synthetische Gifte.
    • Keine giftigen Gase aus dem durchgetrockneten Anstrich, daher kein Langzeitrisiko.
    • Nur natürliche Rohstoffe können von den Mikroorganismen rückstandslos abgebaut werden. Daher keine nicht abbaubaren Inhaltsstoffe, wie Kunstharze, Schwermetalle, etc..
    • Offenlegung der Rezepturen zur Überprüfung der Inhaltsstoffe durch den Konsumenten(siehe Volldeklaration).  Wir haben nichts zu verschweigen!
  • Um ein Produkt zu verstehen, muss man seine Rohstoffe kennen.Naturfarben sind nicht nur "Farben", sondern der gelungene Weg diese, soweit wie möglich, im Einklang mit der Natur zu erzeugen.  Alle Rohstoffe sofern sie aus der Natur kommen und sich später als Abfall wieder rückstandslos eingliedern.  Diese sondermüllfreie Produktion von Farben gelingt nur mit reinen, natürlichen Rohstoffen.  Viele unserer Rohstoffe kommen aus den Regenwäldern und sichern so dessen Bestand und den Lebensunterhalt der dort lebenden Menschen. Das Verarbeiten von  Naturfarben ist aktive Mithilfe zum Schutz des Regenwaldes!
  • Wird durch Gärung von pflanzlicher Stärke und anschließender Destillation gewonnen.
  • Wacholder, Johanniskraut, Rosmarin, Bergamottöl, Melisse werden extrahiert, gefiltert und in Natural Naturfarben als pilz- und insektenhemmende Stoffe eingesetzt.
  • Destillierung und mehrfache Filterung des portugiesischen Kiefernharzbalsams.  Dieser wird durch Anritzen der Rinde gewonnen.  Kiefernharzbalsam aus südlichen Ländern ist praktisch frei von Delta 3 Caren.
  • Fossiles gelbbraunes Naturharz.  Beinhaltet oft Einschlüsse von prähistorischen Insekten und wird daher meistens zu Schmuck verarbeitet.  In Verbindung mit anderen Naturharzen werden die Lackeigenschaften stark verbessert.
  • Reines, gelbes, ungebleichtes und unverschnittenes Bienenwachs.  Da gerade Bienenwachs ein sehr heikler Rohstoff ist, kaufen wir nur mehrfach kontrollierte Qualität mit Reinheitszertifikat.
  • Natürliches, mineralisches Salz aus Nordamerika.  Altbekanntes, mildes Alkali.
  • Schwache mineralische Säure.  Heute erfolgt die Herstellung aus Borax und Schwefelsäure.  Früher gab es natürliche Vorkommen in der Toskana / Italien.
  • Hervorragend wirksames Mittel zum vorbeugenden, biologischen Holzschutz.  Gegenüber dem Menschen nicht giftiger als Kochsalz.  Da es ein Mineralsalz ist, bleibt es im Holz verankert und ist nicht flüchtig.  Wird gewonnen aus den Salzseen der Mojave Wüste.
  • Aus Buchenholz; ungebleichter gewonnener Zellstoff.
  • Wachs einer hochwachsenden, brasilianischen Palmenart.  Die abgeschnittenen Blätter (sie wachsen ständig nach) werden im Wasser ausgekocht.  Dadurch löst sich das besonders harte und wasserabweisende Wachs, verflüssigt sich und wird abgeschöpft. Je nach Helligkeitsgrad wird es mit Bleicherde gereinigt.
  • Fossiles, bernsteinartiges Copalharz aus Ostafrika wird heute kaum mehr verwendet. Das bei uns verwendete Copalharz kommt aus Südostasien und ist in der Gegenwart entstanden.  Gut in Alkohol löslich.
  • Das ist ein besonders wertvolles und schönes Pflanzenharz.  Die Dammarharzgewinnung erlaubt den Einwohnern eine wirtschaftliche Nutzung des Regenwaldes, ohne das an diesem selbst Raubbau betrieben wird.  Die Dammargewinnung ist daher aktive Arbeit gegen die Regenwaldzerstörung!
  • Echte Erdfarben Ocker, Umbra, Englischrot, Oxydbraun, Erdschwarz, und ausgesuchte Mineralfarben wie Eisenoxyd und Ultramarin.  Diese sind Basis für unsere witterungsbeständigen, ungiftigen und sich harmonisch in die Natur eingliedernden Lacke und Lasuren.
  • Durch Wasserdampf-Destillation wird aus den Eucalyptusblättern das ätherische Öl gewonnen.
  • Bestandteil von tierischen und pflanzlichen Fetten.  Wird durch Abspaltung der Fettsäure gewonnen.
  • Hochgereinigtes, geruchloses Destillat aus Mineralöl ohne eigene Lösekraft. Fand ursprünglich nur in Kosmetikprodukten (Parfüm, Deos etc.) als Trägerflüssigkeit Anwendung. Findet derzeit in der Verdünnung Anwendung.
  • Öl aus der Nuss des chinesischen Tungabaumes.  Ein gut trocknendes Bindemittel für Lacke.
  • Kolophonium Harz wird aufgeschmolzen.  Der Säuregehalt wird mit gebranntem Kalk reduziert.  Das Harz wird dadurch härter.
  • Milchsaft des tropischen Kautschukbaumes, welcher durch Anritzen der Rinde gewonnen wird. Kautschukmilch ist eine hochkonzentrierte Dispersion von Naturgummi (Kautschuk) und Wasser. Wird als dauerelastischer Stoff vor allem bei Kleber verwendet.  Gegen Bakterienbefall während des Transports durch etwas Salmiak geschätzt.
  • Wertvolles, halbtrocknendes, fettes Samenöl der Walnuss.
  • Gut duftende Harzabsonderung der Schwarzkiefer.  Dickflüssig, klebrig rinnt es langsam aus der angeritzten Rinde des Baumes.  Die Harzung erfolgt nur am lebenden Baum.  Diese werden dabei bis zu 120 Jahre alt.
  • Mattierender und diffusionsfördernder Füllstoff für Natural Lacke und Lasuren.  Wird gewonnen aus natürlicher, gereinigter Diamanterde (Skelette abgestorbener Meeresalgen).
  • Durch Hitzepyrolyse hergestellte hochreine, feinste Kieselsäure ohne kristalline Struktur.  Mattierend und filmhärtend.
  • Bei der Gewinnung von Kiefernharz wird das flüchtige Balsamterpentinöl abdestilliert und das reine wertvolle Harz bleibt zurück.  Kolophonium ist sehr klebrig und wird auch als Geigenpech bezeichnet.
  • Die großen Vorteile von Kolophonium werden durch Verkochung mit Glycerin noch verstärkt und verbessert.  Es entsteht so ein besonders witterungsbeständiges Harz mit hoher Elastizität.  Die Verkochung erfolgt nach einem
    altüberlieferten, besonders schonenden Verfahren.
  • Dickflüssiges, wertvolles Harz der Lärche.  Diese muss mind. 25 Jahre alt sein.  Der Baum wird angebohrt und der Lärchenharzbalsam jährlich entnommen.  Absolut baumschonend.
  • Ätherisches Öl der Lavendelpflanze.  Durch Wasserdampf abdestilliert.
  • Die Gewinnung erfolgt durch kaltes und warmes Auspressen des Leinsamens und anschließender schonenderEntsäuerung.  Es dient als Bindemittel bei vielen Arten von Farben.  NATURAL NATURFARBEN verarbeitet große Mengen Leinöl aus alternativen Anbauflächen Mitteleuropas und sichert so vielen Bauern das wirtschaftliche Überleben.
  • Das Leinöl dickt durch lange Stehzeiten ein.  Hervorragendes Bindemittel für alle Arten von Farben.
  • Edelharz welches nur auf der griechischen Insel Chios vorkommt.  Harz einer kultivierten Pistazienart. Wird zum Harzen von Wein, als Räuchermittel (riecht herrlich) und für Lebensmittel verwendet. -> Rezina.
  • Aus Holzzellulose hergestelltes Quellmittel.  Findet Verwendung als Tapetenkleister und als Hilfsemulgator bei Leimfarben.
  • Reines ausgeflocktes Milcheiweiß.  Hochwertiges Binde- und Emulgiermittel in Naturharzdispersion und Kleber.
  • Wurde früher aus Holzasche und heute durch Umwandlung von Soda gewonnen.  Das milde Alkali wird zur Verseifung von Pflanzenölen, Harzen und Wachsen benötigt.
  • Den bei der Orangensaftproduktion anfallenden Orangenschalen wird durch Wasserdampf und Destillation das ätherische Orangenschalenöl entzogen.  Das stark duftende Öl wird in der Parfümistik und Aromatherapie eingesetzt.  Hervorragendes Lösemittel für Naturharze und Wachse.
  • Bienenkittharz; beinhaltet viele natürliche  Konservierstoffe.
  • Das Schichtsilikat ist ein natürliches Mineral mit besonderem Quellvermögen bei wässrigen und öligen Anstrichsystemen.
  • Die fetten Samen der Distel werden ausgepresst und das Öl zum gilbungsarmen Bindemittel eingedickt.
  • Alkalische Lösung von Amoniak und Wasser zum Verseifen von Harzen.
  • Schellack ist die Urform von Lack (Schellack).  Es ist das Ausscheidungsprodukt der indischen Lackschildlaus.  Diese sticht den Baum an, saugt den Harzsaft auf und wandelt ihn in Schellack um, und ummantelt damit den ganzen Zweig.  Die Harzkrusten werden von den Zweigen gelöst, aufgeschmolzen und durch Tücher filtriert.
  • Durch Verseifen mit Borsalz oder Salmiakgeist hergestelltes wasserlösliches Bindemittel für Pflanzenfarben.
  • Wird durch Heißwasserextraktion gewonnen, hat sehr gute Benetzungs und Emulgiereigenschaften.
  • Reines, natürliches Silikatmineral (Speckstein), quellender Füllstoff für Wandfarben.
  • Hochdeckendes, ungiftiges, mineralisches Weißpigment für Wandfarben und Lacke.
    Bei NATURAL NATURFARBEN wird seit Anfang an nur Titan aus Verfahren mit Dünnsäure Recycling eingesetzt!
  • Aus Mineralien von Calcium, Cobalt, Mangan und Zirkonium hergestellte Sikative zur Trocknungszeitverkürzung von pflanzlichen Ölen.  Die verschiedenen Kombinationen dieser Trockner ermöglichen den Verzicht der üblicherweise verwendeten giftigen Schwermetalle wie Blei und Barium.  Die Trocknungszeit ist jedoch dadurch etwas länger.
  • Reines Getreidemehl als Verdickungsmittel.
  • Fruchtsäure der Citrusfrucht als Konservierungsstoff bei Wandfarben.
  • Orangenschalenöl, Kiefernharzbalsam, Kolophonium-Glycerinesther, Dammar, Leinöl, Leinöl-Standöl, Rizinusöl, Kieselgur, Kieselsäure, Quellton, Alkohol, Sojalecithin, Erd und Mineralpigmente, Titandioxyd, Ca/Co/Mg Trockner (bleifrei).
  • Leinöl, Leinöl-Standöl, Nussöl, Orangenschalenöl, Kolophonium, Dammar, Holzöl, Kieselgur, Alkohol, Ca/Co/Zr Trockner (bleifrei).
  • Orangenschalenöl, Kiefernharzbalsam, Kolophonium - Glycerinesther,  Dammar, Leinöl, Rizinusöl, Kieselgur, Alkohol, Co/Zr Trockner (bleifrei).
  • Bienenwachs, Carnaubawachs, Orangenschalenöl, Leinöl, Leinöl-Standöl, Rizinusöl, Kieselgur, Quellton, Alkohol, Erd- und Mineralpigmente, Ca/Co/Mg Trocknet (bleifrei).
  • Bienenwachs, Carnaubawachs, Orangenschalenöl, Leinöl, Leinöl-Standöl, Holzöl, Quellton, Alkohol, Ca/Co/Zr Trockner (bleifrei).
  • Bienenwachs, Carnaubawachs, Orangenschalenöl, Leinöl, Kiefernharzbalsam, Leinöl-Standöl, Holzöl, Quellton, Alkohol, Ca/Co/Mg Trockner (bleifrei).
  • Leinöl, Orangenschalenöl, Johanniskraut, Wacholder, Co/Zr Trockner (bleifrei).
  • Orangenschalenöl, Isoaliphate.
  • Wasser, Naturlatexmilch, Kolophonium- Glyzerinesther, Kasein, Borax, Türkisschrotöl, Orangenschalenöl,
    Dammar, Porzellanerde, Dolomit, Leinöl, Quellton, Natronlauge, Alkohol.
  • Leinöl, Rizinusöl, Wasser, Pottasche, Bienenwachs, Alkohol, Orangenschalenöl, Eucalyptusöl.
  • Carnaubawachs, Bienenwachs,Leinölseife, Sojalecithin, Wasser, Kieselsäure, Eucalyptusöl.